Cleveland

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Tom Lix und sein sechsköpfiges Team stellen in ihrem MAGNET-Startup-Unternehmen "Cleveland Whiskey" Bourbon her und mischen dabei kräftig die Whiskywelt auf. Denn wenn man gerade eine neue, kleine Brennerei eröffnet, kann man ja nicht sechs bis zwölf Jahre lang Däumchen drehen. Und Lix wollte keine ungereiften Moonshines oder Gin brennen, um die Reifewartezeit zu überleben. Also fing er an, an einem neuen Reifungsverfahren zu arbeiten, deren Einzelheiten er aber nicht an die grosse Glocke hängen möchte, da dieses gerade patentiert wird. Wer sich also unter der Cleveland Whiskey Distillery eine traditionelle Brennerei mit tausenden alten Fässern vorstellt, liegt hier falsch. Lix kann Whisky produzieren, der sechs Monate lang in Fässern lagert (damit dieser dann auch Bourbon genannt werden darf) und dann innerhalb einer Woche mit seinem Druckreife-Verfahren zu einem Whisky reifen lassen kann, welcher sich mit einem zehn- bis zwölfjährigen, traditionell gelagerte Whisky vergleichen lässt. Direkt neben der Cleveland State University gelegen, wird bei MAGNET der Whisky (entweder selbst produziert oder dazu gekauft) unter Druck durch alte, angekohlte Holzplanken gepresst, bis der gewünschte Geschmack erreicht wird. Was danach weiter passiert, bleibt - wie schon gesagt – erstmal ein Geheimnis. Neben dem Flaggschiff Cleveland Black Reserve werden heute auch die fünf Cleveland Underground Whiskys produziert, die nicht in Eiche reifen, sondern in relativ ungewöhnlichen Holzarten wie Apfelholz, Kirschholz oder Zucker-Ahorn heranreifen und damit komplett neue Noten auf das Destillat übertragen.
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