Indien

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Allein schon aufgrund der hohen Bevölkerungszahl klingt es einleuchtend, dass Indien einer der weltweit grössten Märkte für Spirituosen ist. Doch anstatt Whisky massenhaft zu importieren, stellen die Inder ihre Sorten einfach selbst her. In diesem Fall haben – wie so oft – Siedler aus Grossbritannien zur nationalen Bekanntheit des hochprozentigen Getreidebrands beigetragen, dessen Geschichte mit der britischen Kolonialherrschaft 1858 beginnt. Indischer Whisky muss insofern als eine eigenständige Kategorie gehandhabt werden, da er in den allermeisten Fällen mit Neutralalkohol aus Zuckerrohr-Melasse vermählt wird. Wieso? Weil die Zuckerrohrpflanzen in dem subtropischen Land im Überflüss wachsen. Ausserdem handelt es sich oftmals um Blends von indischen Destillaten und Scotch Whisky. Whiskys niederer Qualität machen aufgrund ihrer Preiswertigkeit den Grossteil des nationalen Marktes aus. Je höherwertig ein indischer Whisky, desto niedriger ist der Anteil an Neutralalkohol. An der Spitze stehen unverschnittene Single Malts aus gemälzter Gerste. Die populärsten Marken sind Officer’s Choice, McDowell’s No. 1 und Royal Stag. Der Single Malt von Amrut Distilleries Ltd. geniesst dagegen besonders hohe Wertschätzung in internationalen Kreisen. Die als Amrut Single Malt Whisky verkauften Premium-Sorten heben sich gezielt von den minderwertigen und doch weit verbreiteten indischen Blends ab und öffneten so manch einem Connaisseur die Augen.
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