Marzadro

In dem 2004 eingeweihten Brennereigebäude in der Gemeinde Nogaredo, die sich in die südlichen Ausläufer der italienischen Alpen einfügt, laufen die Dampfbrennkolben während 100 Tage im Jahr auf Hochform. Zwischen September und Dezember, in der Zeit nach der Weintraubenernte im Trentino, ist man bei Marzadro drauf und dran, frischen Trester zu destillieren und in Grappa umzuwandeln. Der Produktionsprozess ist eine Kombination aus traditioneller Grappa-Kultur und zeitgemässer, computergestützter Technologie. Die Marzadro Produkte dürfen sich weiterhin damit rühmen, dass ihre ertsklassige Qualität von wissenschaftlicher Seite bescheinigt ist. Das „Istituto Tutela Grappa del Trentino“ fungiert als ein Kontrollorgan für die Herkunft der Trester und die einzelnen Produktionsphasen, wobei der Grappa sorgfältigen Analysen unterzogen wird. Der Ursprung der Marke Maradro liest sich wie ein guter Schwarzweiss-Film aus der Nachkriegszeit. Sabina Marzadro, die 12 Jahre lang für einen römischen Wohlhabenden gedient hatte, hegte nach ihrer Rückkehr den Traum, der Armut zu entfliehen und ihren eigenen Grappa herzustellen. Nachdem sie mit der Hilfe eines Freundes den allerersten Destillierkolben gebaut hatte, fuhren 1949 die ersten Lastwagen mit Trester vor. Schnell war der Grappa in aller Munde. Als sich in den 80er Jahren eine Krise auf dem Markt anbahnte, sattelte das Unternehmen auf Liköre um: So entstand der erste Likör auf Grappa-Basis mit Heidelbeeren aus dem Trentino. Das Sortiment von Marzadro umfasst aktuell über 40 Grappa-Sorten und nahezu 30 Liköre.
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