Jsotta

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18 Jahre lang war es still um den Jsotta Wermut gewesen, denn die Schweizer Firma Lateltin stellte die Produktion 1999 ein. In den 50er und 60er Jahren waren der rote und weisse Jsotta Wermut allgegenwärtig – ob in der Werbung oder in den Schweizer Haushalten. Das Ende der Erfolgsgeschichte bahnte sich in den darauffolgenden Jahrzehnten an: Die Menschen begannen zu reisen und fanden immer grösseren Gefallen an den ausländischen Marken – nicht zuletzt, weil sie dadurch als „modern und weltoffen“ rüberkamen. Die Beliebtheit der Schweizer Aperitifs begann zu sinken. Das endgültige Aus kam, als sich die Politik urplötzlich dazu entschied, einheimische Alkoholgetränke gleich hoch wie ausländische zu besteuern. In der Firma Lateltin konzentrierte man sich folglich auf andere Marken, der Jsotta Wermut sollte ein für alle Mal der Vergangenheit angehören. Das Revival bahnte sich viele Jahre später an, als Sandro Vetterli die Geschäftsleistung übernahm und das wieder aufflammende Interesse für lokal hergestellte Weine und Spirituosen erkannte. Die alten Rezepturen mussten lediglich einer kleinen Modernisierung unterzogen werden. Der grosse Unterschied zu früher besteht darin, dass der heutige Jsotta Vermut zu 100% aus Schweizer Weinen und Schweizer Kräutern besteht. Auch ist er nicht mehr so bitter und trifft deshalb vor allem den Geschmack der jüngeren Generationen.
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