Grappa

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Geschichte

Mit den Kreuzzügen kamen auch die Destillationstechniken nach Italien, wo sie sich insbesondere durch die Mönche verbreitete. Der Grappa selbst wurde 1451 das erste mal namentlich erwähnt. Die Regionen im Norden von Italien produzieren hauptsächlich Grappa von wo aus sich auch die Kunst des brennen verbreitete. Das damalige Destillat war als Armeleuteschnaps bekannt und hatte nicht viel mit dem heutigen Produkt gemein. Im späten Mittelalter waren die Bauern arm und mussten den gesamten Wein dem Gutsherren abgeben, was ihnen blieb, war der Trester, sprich die Schalen der Trauben.

Herstellung

Der wichtigste Rohstoff für die Herstellung ist der Trester. Diese Masse ist sehr aromatisch und hat einen leichten Alkohol Anteil und ist zuckerhaltig. Der Trester hat drei verschiedene Gärung Stufen: Naturrein: enthält nur Zucker, halbvergoren: enthält Zucker und Alkohol und durchgegoren: enthält nur Alkohol. Die Destillation von Trester ist nicht so einfach wie das destillieren von Flüssigkeiten, da dieser fest ist. Daher wird eine Destillierkorb mit einer doppelten Wand verwendet, welcher das direkte Feuer abschwächt und die Hitze gleichmässig verteilt. Der Grappa kann schon jung getrunken werden oder noch im Fass altern.

Klassifikation

Es gibt insgesamt sechs verschiedene Bezeichnungen für Grappa:

1. Jung: aus Rebsorten mir neutralem Geschmack und naturbelassen.

2. Jung & Aromatisch: wird aus aromatischen Rebsorten hergestellt.

3. Im Holzfass gelagert: dieser wird eine kurze Zeit im Fass gelagert und nimmt einige Komponenten des Holzes auf.

4. Im Holzfass gelagert & Aromatisch: gleich wie bei Punkt 3, einfach mit einer aromatischen Traubensorte.

5. Alt: muss mindestens für 6 Monate im Holzfass und anschliessend für mindestens weitere 6 Monate luftdicht gelagert werden.

6. Alt & Aromatisch: gleich wie bei Punkt 5, mit dem Unterschied von der Verwendung von aromatischen Traubensorten.

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