Reyka

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Als William Grant & Sons im Jahr 2005 von den isländischen Behörden grünes Licht dazu bekamen, in einem Dorf namens Borgarnes (welches sich auf einer Landzunge in einer fjord-ähnlichen Einbuchtung an der Westküste erstreckt) eine Vodka-Destillerie zu bauen, wusste man, dass das herauskommende Produkt zu 100% isländisch sein solle. Und das bedeutet nicht etwa, dass man lediglich ein paar Einheimische anstellt und das Wort "Island" mehrfach in das Flaschendesign einbettet. Nein - bei der Herstellung wollte man sich voll und ganz auf die besonderen Gegebenheiten in der Umgebung verlassen. Im Land der untermeerischen Vulkane, Gletscher, Narwale und Polarlichter funktioniert alles ein bisschen anders. Das arktische Quellwasser, das in einem nahe gelegenen Lavafeld zu Tage tritt, ist so rein, dass es ohne vorherige Behandlung mit dem Alkohol gemischt werden kann. Die verwendete Carter-Head Brennanlage, die nur bei einigen wenigen Ginproduzenten zum Einsatz kommt, schafft es, in nur einem Brenndurchgang eine reine Spirituose zu erzeugen. Die Filtration durch Lavagestein (Kissenlava und poröse Basaltlava) sorgt für die weitere Purifizierung. Last but not least arbeitet die Destillerie vollkommen emissionslos, da sie mit geothermaler Energie betrieben ist. Woher allerdings das Getreide für die Destillation kommt, darüber schweigen die Hersteller - könnte es etwa sein, dass man hier auf nicht-isländische Ressourcen zurückgreift?
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