Compagnie des Indes

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Während des 17. und 18. Jahrhunderts hatte so gut wie jede europäische Grossmacht eine Ostindien-Kompanie. Ob Grossbritannien, Holland, Dänemark, Portugal oder Frankreich, sie alle versuchten mittels hartnäckiger Präsenz sowie diplomatischer und teilweise auch kriegerischer Aktivitäten an die wertvollen Rohstoffe aus Indien, Indonesien und China zu kommen. Im Fokus standen dabei vor allem die exotischen Gewürze, die der normalen Bevölkerung erst seit kurzer Zeit bekannt waren. Und obwohl die meisten Rums der Marke "Compagnie des Indes" von der anderen Seite der Weltkugel kommen, passt der Name wie die Faust aufs Auge. Sofort hat man Segelschiffe, wertvolle Rohstoffe, furchtsame Kolonialherren und exotische Landschaften vor Auge, wenn man ihn hört. Die Kollektion der jungen Marke ist auch wahrlich atemberaubend. Da gibt es unter anderem einen 11-jährigen Rum aus Belize, eine 13-jährige Abfüllung aus Fiji, eine 11-jährige Rarität aus Haiti, eine ganze Reihe von Jamaica- und Guyana-Rums, einen 22-jährigen Rum aus Trinidad sowie eine Vielzahl von (im wahrsten Sinne des Wortes) ausgezeichneten Blends mit Namen wie "Oktoberum", "Caraibes" oder auch "Latino". Schnell wird klar, dass die Firma unmöglich in die Herstellung all dieser Rums involviert sein kann. Stattdessen versteht man sich als unabhängiger Abfüller. Florent Beuchet ist der Inhaber der 2014 gegründeten Marke aus Frankreich und spezialisiert sich auf das Blending sowie die Abfüllung von Single Cask- und Cash Strength-Rums unter dem Compagnie des Indes-Label. Hierfür stellt er Broker an, die ihn mit aussergewöhnlichen Rumfässern von unbekannten und bekannten Destillerien aus aller Welt versorgen. Wichtig ist, dass dem Rum noch kein Zucker und keine sonstigen Zusatzstoffe beigefügt wurden, denn Florent Beuchet ist strikt gegen diese Praxis. Die Rums werden nach dem Import entweder mit anderen Rums geblendet oder zur Reifung bzw. Nachreifung in europäische Fässer umgefüllt. Danach liegt der Fokus auf dem Marketing, welches er hauptsächlich mittels Festival-Präsenzen und Social Media realisiert, und dem Vertrieb in ausgewählten europäischen Ländern.
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