Ficken

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Der kultige Partyschnaps mit dem provokanten Namen mag auf den ersten Blick zwar anstössig wirken, doch eigentlich läuft hier alles ganz harmlos ab: Ein paar deutsche Altrocker kamen auf die Idee, einen Likör auf Beerenbasis herzustellen und beim Marketing ihrem skurillen Humor freien Lauf zu lassen. Sexy Werbehäschen finden da überhaupt keinen Platz. Ausserdem ist Ficken frei von kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffen sowie allergieerregenden oder gentechnisch veränderten Zutaten. Lediglich Wasser, Neutralalkohol, Invertzuckersirup, Jostabeeren-Grundstoff und Zitronensäure werden hineingepackt. Die süss-aromatische Jostabeere ist eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere und verleiht dem Likör seine tiefrote Farbe. Ficken gibt es seit 2007 und wird in Süddeutschland von der EFAG GmbH & Co. KG hergestellt. Ganz reibungslos verlief die Eintragung der Marke dann allerdings doch nicht, denn das Deutsche Patent- und Markenamt weigerte sich schlichtweg. Nach einer Beschwerde seitens des Unternehmens entschied das Bundespatentgericht 2011, dass die Marke im Register stehen wird – der fortschreitenden Liberalisierung von Sitte und Moral wegen. Mit einer Reihe von Merchandising-Artikeln, regelmässigen Events, Party-Tipps und sogar einer eigenen Hymne ist Ficken irgendwie mehr als nur ein Schnaps. Die drei unbekannten Männer mit langem, zotteligem Haar und Bart, die hinter der Marke stehen, scheinen zumindest was von Publicity zu verstehen und haben ein ganzes Imperium rund um ihr Getränk aufgebaut.
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