Siegfried

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Dieser Gin steht zu seinen deutschen Wurzeln und nennt sich, ungeachtet der Tatsache, dass die mehrheitliche Bevölkerung dieser Welt den Namen nicht richtig aussprechen können wird, "Siegfried". Wobei – Siegfried und Roy sind ja ebenfalls in Amerika berühmt geworden. Und genau da hin will der Rheinland Dry Gin als nächstes, nachdem er schon diverse europäische Märkte erobert hat. Spätestens, als diverse Barbesucher anfingen, einen "Siggi Tonic" zu bestellen, wussten die Bonner Raphael Vollmar und Gerald Koenen, dass sie es geschafft hatten. Erst 2014 begannen sie, ihren Gin in der Eifel zu destillieren. Und da der Gin eben typisch rheinisch sein sollte, tauften sie ihn Siegfried nach dem berühmten Helden der Nibelungen-Sage und statteten ihn mit dem Aroma von Lindenblüten aus. Denn das Lindenblatt spielt eine zentrale Rolle in dem 1861 uraufgeführten Trauerspiel, doch die Blätter gaben bei der Mazeration kaum etwas ab. Mit 4.000 Euro Eigenkapital starteten die Gründer, die bis heute eine Zwei-Mann-Show abliefern, ihr Unternehmen Rheinland Distillers und liessen die ersten 200 Flaschen anfertigen. Der anfängliche Vertrieb fand über Facebook und diverse freundschaftliche Kontakte statt; Händler wurden später auf die Marke aufmerksam, als man bei internationalen Wettbewerben anerkannte Preise absahnte. Nun laufen nicht mehr Hundert, sondern viele Tausend Flaschen durch die Abfüllanlage und bekommen das eigenwillig gestaltete Etikett aufgeklebt. Und wie könnte es anders sein – Rheinland Distillers hat auch bereits einen Vodka herausgebracht, doch der nennt sich ganz anders.
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