Marylebone

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Johnny Neill ist ganz dick im Spirituosengeschäft drin. Er selbst stammt von der Greenall/Whitley-Familie ab, die schon im Jahr 1762 mit dem Brennen von Gin begann. Nachdem Herr Neill seine exotisch inspirierte Ginmarke Whitley Neill an Halewood Wine & Spirits verkaufte und im Folgenden lediglich als deren Markenbotschafter arbeitete, machte er sich auf zu neuen Abenteuern. Für einen Whitley-Nachfolger sind die Möglichkeiten der Botanical-Kompositionen niemals ausgeschöpft, und so widmete er sich der ehrenvollen Aufgabe, das Aroma der Marylebone Pleasure Gardens einzufangen. Dort konnten feierhungrige Engländer im 17. und 18. Jahrhundert Konzerten, Tänzen, Aufführungen, Hahnenkämpfen, Glücksspielen und anderen Vergnüglichkeiten beiwohnen. Der nach jenem Ort benannte Gin enthält 13 Botanicals, darunter Kamille, Zitronenmelisse, Nelken, Limettenblüten, Grapefruitschalen und die "üblichen Verdächtigen". Der Spiritus entsteht in einer 50 Liter fassenden Brennblase namens Isabella, die in der "108 Brasserie" im luxuriösen Londoner Marylebone Hotel ihr Zuhause hat. Mit dem Hotel, welches sogar zwei speziell entworfene Cocktails in das Barmenü aufnehmen will, ging Johnny Neill eine Kollaboration an, sobald er 2016 die Pleasure Gardens Distilling Company gegründet hatte. Ob der Marylebone Gin das einzige Produkt der Firma bleiben wird, steht noch nicht fest.
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