Neuseeland

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Viele Jahrtausende lang waren die neuseeländischen Inseln dank ihrer Abgelegenheit unbewohnt. Vor siebenhundert Jahren siedelten sich dann die ersten Maori-Stämme auf der Nord- und Südinsel an, aber es dauerte noch eine ganze Weile, bis Gin seinen Weg nach Neuseeland fand. Dieser wurde natürlich von den Briten mitgebracht, die erstmals 1788 Neuseeland erreichten und Gin – gemischt mit Zitronensaft – in Fässern mitbrachten, um bei ihren Matrosen und Soldaten den Ausbruch von Skorbut zu verhindern. Nach der Kolonialisierung Neuseelands wurde bis zum neuen Jahrtausend Gin importiert, obwohl die Neuseeländer mittlerweile zu den Top-Ginkonsumenten weltweit gehörten. Im Jahr 2003 traf dann auch am anderen Ende der Welt der Craft Gin-Wahn ein und Geoff Russ brachte den ersten, neuseeländischen Gin auf den Markt. Der South Gin enthielt nicht nur die typischen Botanicals, welche zweifach destilliert wurden, sondern bekam seinen charakteristischen Geschmack durch die Verwendung von Manuka und Kawakawa, zwei für die Region typische Pflanzen, verliehen. Daraufhin musste ein nordisches Gegenstück folgen: 2005 wurde der Lighthouse Gin mit Yen Ben-Zitronen und Naval-Orangen hergestellt. Seitdem wurden mehr und mehr Gin-Brennereien gegründet, wie Reid & Reid, Pacific Gin oder Black Robin, welche alle den Geschmack der Inseln in ihren hochwertigen Spirituosen vereinen wollen.
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